USB-Boot-Stick Tools (Notizen / Vergleich) 2


Um PCs zu warten brauchte man früher einen Stapel DVDs, CDs und noch früher Disketten. Heute packt man seine Tools auf einen schnellen USB Stick.

 

Anforderungen bei mir:

  • Unterstützung von mehrereń UEFI Medien
  • günstig aber nicht zwingend kostenlos für private Nutzung
  • Linux / Windows in diversen Versionen booten, ISOs auch größer als 4GB.

Tools gibt es dazu viele. Allerdings sind einige sehr eingeschränkt und entfallen für mich daher sofort.

 

Tools die die meisten Anforderungen abdecken sind theoretisch:

Sardu

Sieht erst mal gut aus von den beschriebenen Features.

Allerdings verlangt der Kollege für die aktuelle Version 3 nicht wenig Geld (man muss die einzelnen Editionen genau vergleichen), und vor allem will er diesen Betrag jährliche haben. Das kommt für mich nicht in Frage. Es gibt auch eine kostenlose Variante der V3, jedoch lassen sich mit dieser meine Anforderungen nicht testen.

Auch die V2 ist noch im Netz zu finden welchen komplett kostenlos ist, aber bei meinem Szenario sehr fehlerhaft.

 

YUMI

Hab ich in der Vergangenheit gerne genutzt. Allerdings gibt es bei mir Probleme mit mehreren „Windows-Versionen“ gleichzeitig. Es kann nur die zuletzt hinzugefügte genutzt werden. Dafür aber auch mit UEFI und >4GB.

Universal USB Installer

ist sehr bald aus der Auswahl geflogen. Warum weiss ich nach fast 6 Wochen nicht mehr 🙁

 

easy2Boot

Der Ersteller ist scheinbar ein farbenfroher Mensch. Das Programm läuft nur unter Windows. Aber es kann (mindestens):

  • direkt aufkopierte ISOs per CSM booten
  • mehrere konvertierte ISOs (Endung: imgPTN) booten
  • Windows, Linux, Tools, fast alles ist bereits vorgesehen
  • Windows ISO >4GB booten
  • es modifiziert spontan die Partition-Table des USB Sticks selbst um verschiedene Systeme per UEFI zu booten
  • keinerlei Fehler bisher
  • etwas Einarbeitung nötig aber das sollte sich lohnen
  • extrem viele Möglichkeiten durch die verwendeten Tools
  • dazu noch kostenlos

 

Fazit: Die Entscheidung viel mir leicht. Ratet mal welche…


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2 Gedanken zu “USB-Boot-Stick Tools (Notizen / Vergleich)

  • Helmut

    Hi Martin
    hatte bisher immer Yumi benutzt
    Hatte dort verschiedene Iso,s auf dem USB Stick
    Gparted , Vers, EasyVDR Versionen , Clonezilla und div. Sicherungen
    Werde easy2Boot gerne mal testen..
    Gruß
    Helmut

    • admin Autor des Beitrags

      Musst dich halt minimal einlesen. Beispielsweise müssen die ISO Dateien am Stück sein.
      Aber dazu gibt es dann „MAKE_THIS_DRIVE_CONTIGUOUS.cmd“. Das Script anklicken und er defragmentiert die Dateien auf dem Stick…
      Wenn man das vergisst, dann kann es Bootprobleme geben wenn die Software die aktive Partition umbiegt auf diese Datei. (Eine Partition ist ja immer am Stück)

      Und dann eben aufpassen wenn man z.B. UEFI nutzen will muss man diese ISOs umwandeln. Aber auch das ist gut beschrieben.